tHPI Februar: Hotelpreise in Europa steigen wieder

By , 11. Februar 2010

Seit September sind die Hotelpreise Monat für Monat günstiger geworden – der Februar stoppt diesen Trend. Im Vergleich zum Vormonat sind die Übernachtungspreise in Europa von 98 Euro um fünf Prozent auf 103 Euro gestiegen. Besonders in Nürnberg, London oder Venedig müssen Übernachtungsgäste etwas tiefer in die Tasche greifen, denn hier finden internationale Messen oder der Karneval statt.

Hotelpreise in vielen Metropolen drastisch gestiegen
In 33 der 50 im tHPI gelisteten Metropolen sind die Preise von Januar auf Februar gestiegen. Am auffälligsten ist der Preisanstieg in der Lagunenstadt Venedig (164 Euro), wo die Preise um 48 Prozent gestiegen sind. Auch in Barcelona (102 Euro, plus 13 Prozent), Mailand (133 Euro, plus 14 Prozent) und Bologna (102, plus 16 Prozent) sind die Preise im Vormonatsvergleich gestiegen. In Großbritannien haben besonders  Edinburgh (115 Euro), Manchester (101 Euro) (jeweils plus 15 Prozent) und Birmingham (99 Euro, plus 14 Prozent) Preisanstiege zu verzeichnen. In London, wo  im Februar die internationale Fashion Week stattfindet, liegen die Preise mit 141 Euro neun Prozent höher als im Januar. Am günstigsten übernachten Reisende im Februar in Krakau (57 Euro), teuerste Metropole ist nach wie vor Genf mit einem Übernachtungspreis von 186 Euro.

Übernachtungspreise in deutschen Städten leicht gestiegen
Die deutschen Übernachtungspreise sind von Januar auf Februar um ein Prozent auf 91 Euro gestiegen. Damit liegen die deutschen Hotelpreise 13 Prozent unter dem Durchschnittswert des Index. In Berlin (88 Euro) und München (107 Euro) müssen Reisende sieben Prozent mehr zahlen als im Vormonat und in Düsseldorf (106 Euro) sechs Prozent mehr. In Nürnberg zahlen Reisende aufgrund der dort stattfindenden internationalen Spielwarenmesse 34 Prozent mehr als noch im Januar. Preisnachlässe verzeichnen vor allem Hannover (82 Euro, minus elf Prozent) und Stuttgart (100 Euro, minus fünf Prozent).  In vielen deutschen Städten liegen die Preise jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau: dies ist besonders in Hamburg (98 Euro, minus neun Prozent), München und Hannover (jeweils minus neun Prozent), sowie in Frankfurt a.M. (112 Euro, minus fünf) und Stuttgart (minus 19 Prozent) der Fall.

[caption id="attachment_1639" align="aligncenter" width="450"]thpi_dtland_feb Eine Grafik mit den Preiseänderungen deutscher Großstädte im Vorjahresvergleich[/caption]

Die offizielle Pressemitteilung zum tHPI ist hier zu finden.