Weltweit

Morgens Skifahren – nachmittags Sonne tanken. An diesen Orten geht das!

Wir zeigen Euch acht ganz besondere Gegenden auf der Welt, an denen Ihr morgens die schneeweißen Pisten auf Skiern herunter düst und nachmittags Euren Teint am Strand auf Vordermann bringt. Hier erlebt Ihr Sommer- und Winterurlaub in einem.

Sand oder Schnee? Strand oder Berge? Bikini oder Skiausrüstung?

Immer diese Entscheidungen.

Doch was, wenn ich Euch erzähle, dass Ihr Euch zwischen diesen Dingen gar nicht entscheiden müsst, sondern beides gleichzeitig haben könnt – und zwar an einem Ort? Ja, richtig gelesen. Das geht tatsächlich.

Mauna Kea, Hawaii – USA

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Schnee: Auf der größten Insel Hawaiis fällt auf dem etwa 4.205m hohen, schlafenden Vulkan Mauna Kea von Dezember bis Ende März Schnee. Für packende Powder-Action müsst Ihr von der Westküste aus mit dem Auto direkt auf den Vulkan fahren, da keine Lifte den Weg hinaufführen. Dafür erwarten Euch dort aber unpräparierte Pisten und ein Ausblick auf eine mondähnliche Landschaft, der Euch die Sprache verschlägt.

Strand: Im Winter herrschen im Pazifik um Hawaii Wassertemperaturen von durchschnittlich 25 Grad Celsius: perfekt, um an einem der paradiesischen Tropenstrände surfen zu gehen, sich unter Palmen zu Sonnen und von Hula Tänzerinnen zu träumen.

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Sierra Nevada, Andalusien – Spanien

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Schnee: Im südlichsten Skigebiet Europas, der Sierra Nevada, erwarten Euch in der Skisaison von Dezember bis Anfang Mai viele Sonnenstunden. Im nur eine halbe Fahrstunde von Granada entferntem Skigebiet fand 1996 – ein Jahr später als geplant – die Ski-WM statt, da erstmals in der Geschichte der alpinen WM kein Schnee lag. In der Regel erwarten Euch hier aber traumhafte Ski- und Snowboardbedingungen. Hinzu kommt der unglaubliche Ausblick, während Ihr die Pisten hinunter saust. Denn an klaren Tagen leuchtet das türkis-schimmernde Mittelmeer am Horizont hervor.

Strand: Im bezaubernden Fischerort Castell de Ferro an der Costa del Sol, was nur etwa zwei Autostunden von der Sierra Nevada entfernt liegt, ziehen frühlingshafte Temperaturen von über zwanzig Grad im April die Skifahrer an den Strand.

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North Shore Mountains, Vancouver – Kanada

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Schnee: Etwa 30 Minuten mit dem Auto von der Innenstadt entfernt, erstrecken sich die Skigebiete Vancouvers. Im Cypress Provincial Park, in den North Shore Mountains nördlich von Vancouver, wurden 2010 die Disziplinen Freestyle Skiing und Snowboarden der olympischen Winterspiele ausgetragen. Auf zahlreichen Abfahrten geht es von den Hängen Richtung Talstation hinunter, wobei Euch auf der längsten Piste ganze 4,1km Ski-Spaß erwarten.

Strand: Zugegeben, Vancouver ist nicht gerade ein Tropenparadies. Durch günstige Windströmungen herrscht hier während der Skisaison von November bis April trotzdem ein recht mildes Klima. Zum Schwimmen dürfte das zwar auch für Hartgesottene noch zu kalt sein, aber für ein gemeinsames Picknick am Strand oder für sportliche Betätigungen ist das Wetter auch in dieser Zeit sehr angenehm.

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Javornik, Goriška – Slowenien

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Schnee: Im Westen Sloweniens liegen in der Region Goriška sechs Skigebiete, unter anderem auch die Hänge Javorniks. Javornik bildet den südöstlichen Rand der Alpen und profitiert von Dezember bis April vom Schneefall. Die Skipisten sind hier so ausgerichtet, dass Ihr einen direkten Blick auf die italienische Bucht von Triest und die Julischen Alpen genießen könnt. Besonders schön ist das beim Nachtskifahren unter freiem Sternenhimmel.

Strand: Im benachbarten Italien – in Sistiana – legt Ihr die Bretter beiseite, legt Euch an den feinen Kieselsteinstrand der weiten Bucht und tankt Sonne, bei einer Temperatur von 17 Grad Celsius. Sistiana liegt nur etwa eine Autostunde vom Skigebiet Javornik entfernt.

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Saklikent – Türkei

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Schnee: Nur etwa 30 Autominuten vom Badeort Antalya entfernt, beginnen die türkischen Skiregionen Anatoliens. Das Skigebiet Saklikent bietet zwischen Dezember und April etwa 120 Tage Skigarantie. Nach dem Skifahren wärmt Ihr Euch beim Après Ski mit einem türkischen Tee oder einem Raki, dem türkischen Anisschnaps-ähnlichem Nationalgetränk, auf.

Strand: Im März und April könnt Ihr nach der Abfahrt zudem ein erfrischendes Nachmittagsbad im tiefblauen Mittelmeer nehmen, bei Außentemperaturen um die 20 Grad Celsius. Die Sandstrände um Antalya sind traumhaft schön und außerhalb der Hochsaison auch nicht so überlaufen.

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Valle Nevado, Santiago – Chile

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Schnee: Mitten im europäischen Sommer bietet das Skigebiet Valle Nevado in den Anden, östlich von Santiago, von Juni bis Oktober extrem gute Abfahrten. Gemeinsam mit drei angrenzenden Skigebieten bildet das Valle Nevado die größte zusammenhängende Wintersportregion der Südhalbkugel. Unmittelbar an einer kleinen Hotelsiedlung liegt die höchste Skistation der Welt auf 3.025m, die Euch hinauf auf die höchste Piste der chilenischen Skiregion bringt.

Strand: Etwa drei Autostunden vom Valle Nevado entfernt, liegt die Stadt Viña del Mar direkt am Meer. Die tollen Sandstrände, die gepflegten Palmen-Alleen und die vielen schönen Gärten verleihen dem Küstenstädtchen ein besonderes Flair. Hier lässt es sich auch im Oktober, bei sieben Sonnenstunden am Tag, hervorragend aushalten.

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Krasnaya Polyana, Sotschi – Russland

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Schnee: Kein Wunder, dass Putin diese Gegend für die olympischen Winterspiele 2014 auserkor: Denn Im Tal des Gebirgsdorfes Krasnaya Polyana blühen im Frühling bei bis zu 15 Grad Celsius die Blumen, während das Wetter auf den Bergen in der Skisaison von November bis Anfang Juni für ideale Skibedingungen sorgt. In den Wintermonaten fallen in der Region bis zu zweieinhalb Meter Schnee.

Strand: Von Krasnaya Polyana fährt ein für die Winterspiele errichteter Zug direkt an die Küste zu den kilometerlangen Stränden des Schwarzen Meeres. Mit einer Länge von mehr als 30km schmiegt sich der Kieselstein-Strand parallel an die Stadt Sotschi. Nicht umsonst nennt man die Gegend um Sotschi auch die „russische Riviera“. Die Badesaison läuft hier von April bis Oktober.

Les Angles, Pyrénées Orientales – Frankreich

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Schnee: In den Ostpyrenäen zählen die Pisten von Les Angles mit zu dem schneesichersten Gebiet des französischen Teils von Katalonien. Per Sessellift, Schlepplift, Gondel oder Zauberteppich gelangt Ihr bis April auf die Berge und rast die Abfahrten hinunter. Abenteurer und Adrenalin-Fans lassen sich mit Hundeschlitten über die Berge ziehen oder tauchen in den Eisseen der Region.

Strand: Wem Eissee-Tauchen dann doch etwas zu extrem ist, der ruht sich vom Wintersport an den Stränden des Mittelmeers bei Collioure aus, was nur etwa zwei Autostunden vom Skigebiet entfernt liegt. Im April herrschen hier angenehme 20 Grad Celsius.

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Bildquellen:
Hawaii: (c) Hawaii Tourism Authority | Spanien: (c) Institut für Tourismus in Spanien (TURESPAÑA) | Kanada: (c) Canada Tourism Commission | Slowenien: links:(c) Alex Kornfeind; rechts: (c) 2009 Walter Szalay – Fotolia | Türkei: links: (c) navilhep – Fotolia; rechts: (c) winterswan / CC BY | Chile: links: (c) Hotel Valle Nevado, Santiago de Chile; rechts: (c) I.Municipalidad de Valparaíso | Russland: links: (c) Alexxx1979 / CC BY-SArechts: (c) Grandhotel Rodina | Frankreich: links: (c) Laurent Lebois / CC BY; rechts: (c) Atout France, Daniel Philippe


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