Party hard or go home: Ein Wochenende mit der Gang in Hamburg

Party-Hamburg, du Perle der Nachtschwärmer. Wer mit seinen Jungs ein Wochenende drauf machen will, der muss nach Hamburg. Da führt kein Weg dran vorbei!

Touchdown in Hamburg. Endlich ist es vollbracht. Nach Monaten setzt Ihr Eure Männer-Reunion in die Tat um. Ganz chillig geht es freitags los gen Norden. Natürlich mit nem Sixer im Handgepäck. Irgendwie muss die Bahnfahrt schließlich überbrückt werden und mit nem kühlen Blonden lässt es sich gleich viel besser über die neuesten Tinder-Stories quatschen. 

Freitag, 15.00 Uhr
Nach ner kurzweiligen Bahnfahrt – das Boardbistro hat natürlich für Biernachschub gesorgt – setzt Ihr Euch am Hamburger Hauptbahnhof in eine der S-Bahnen, die Euch direkt auf der Sternschanze ausspuckt. Erst einmal die gebuchte Wohnung auschecken und die Zimmer verteilen – Koffer auspacken ist natürlich überbewertet. Probeliegen in der Butze ist natürlich ein Muss! Das Urteil: Hier lässt es sich morgen auskatern.
Freitag, 16.00 Uhr

Das Sofa solltet Ihr links liegen lassen. Die Müdigkeit darf jetzt nicht die Überhand gewinnen. Ihr habt schließlich noch viel vor heute Nacht, denn die Reeperbahn ist nur einen Katzensprung entfernt. Und auch noch heute gilt, was schon zu Studentenzeiten galt: Schlafen könnt Ihr, wenn Ihr alt seid. Also, anstatt einen Powernap zu machen, solltet Ihr Euch lieber im benachbarten Supermarkt mit flüssiger Nahrung eindecken. Das erste Bier zum Anstoßen in der fühlingshaften Sonne – ja, das gibt es auch in Hamburg –  schmeckt schon hervorragend.

Freitag, 18.00 Uhr

Der Kühlschrank ist aufgefüllt, Ihr seid frisch gemacht und schon könnt Ihr Euch ins Hamburger Nachtleben stürzen. Aber erst einmal heißt es: Grundlage schaffen! Da es Euch sowieso in Richtung Reeperbahn verschlagen wird, könnt Ihr Euren hungrigen Männermagen direkt auf der Reeperbahn mit ausreichend Energie und Kalorien für die Nacht versorgen.

Die besten Restaurants, um eine Grundlage zu schaffen

Freudenhaus

Sündiges Fleisch, dicke Nudeln und Freudenfisch findet Ihr auf der Speisekarte des Freudenhaus. Die Gerichte sind teilweise inspiriert von bekannten hamburgern und Kiesgrößen wie Kalle, Olivia Jones und Lilo Wanders.

Schweinkse

Wenn Ihr keine anspruchsvollen Gourmtes seid, sondern einfach nur satt werden möchtet und direkt auf der Repperbahn starten wollt, ist das Schweinske genau das Richtige für Euch. Die Portionen sind riesig und liefern genau die richtige Kalorienanzahl, die Ihr als Grundlage braucht. Im Schweinske treffen Touris auf Kiezbewohner. Und so kann es sein, dass neben Euch schon einmal ein “Clubbetreiber” mit einem leichten Mädchen sein Abendessen einnimmt.

Herzblut

Ebenfalls direkt auf der Reeperbahnfindet Ihr das Herzblut, das Euch mit Flammkuchen, Steaks, Pasta, Klassikern und Burgern verwöhnt. 

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Freitag 21.30 Uhr
St. Pauli ist der Stadtteil schlechthin, dem nachts besonderes Leben eingehaucht wird. Wenn es dämmert, werden Partygänger und Spaß-Suchende vom Treiben auf der Reeperbahn angezogen wie Motten vom Licht.
Die Reeperbahn ist der Inbegriff von Party und Rotlicht. Hier reihen sich Bars, Clubs und andere Etablissements aneinander und auch die bekannten Seitenstraßen wie Große Freiheit und Hamburger Berg locken mit einem verführerischen Angebot an Suff, Sex und Spaß. 

Wie Ihr seht, könnt Ihr nirgenwo besser abfeiern als auf der weltbekannten Vergnügungsmeile und den Nebenstraßen. Schickimicki-Clubs braucht Ihr nicht, sonst wird der Boystrip Zuhause als Girls-Getaway abgestempelt.

Da Ihr schon ein wenig die Müdigkeit in den Knochen spürt, ist ein lässiger Kneipenabend genau das Richtige. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Besonders auf dem Hamburger Berg werdet Ihr fündig. Die Straße ist nicht so bekannt wie die große Freiheit, daher auch weniger toruristisch. Hier könnt Ihr in den Kneipen und Bars bis in die Morgenstunden am Tresen versacken, durchtanzen und tanken. 

Abcornern wie die Locals

Euren Schlachtplan für die Nacht könnt Ihr beim „Cornern“ – also dem An-der-Ecke-Abhängen“ – tüfteln. Das geht besonders gut in der Tabakbörse. Hamburger selbst behaupten, dass die Art des besonders lässigen Abhängens dort erfunden wurde. Also, Pulle kaufen und öffnen (aber nicht mit nem Flaschenöffner!), und lässig abhängen. In direkter Nachbarschaft findet Ihr auch der Grüne Jäger (Club) und Mr. Kebab. Dort speist Ihr köstliche Köfte-Burger.

Pflichtprogramm: Mexikaner im Silbersack

Fieser Schnaps gehört zur Reeperbahntour dazu, daher solltet Ihr auf einen Mexikaner im Silbersack vorbeischauen, einen Schlagersong lang das Tanzbein schwingen und dann wieder raus auf das Kopfsteinpflaster stolpern und die nächste Lokalität aufsuchen.

Hier schmeckt das Bier besonder gut

Thomas Read

Das Thomas Read ist ein Irish Pub auf der Reeperbahn, der mit den kleinen gemütlichen Kneipen aber nicht viel gemeinsam hat. Ihr findet neben dem Irish Pub mit über 200 Whiskeysorten und zahlreichen Biersorten auch einen Club, der Euch fette Beats liefert und einen Live Floor. der Euch feinste Livemusik serviert.

Zur Ritze

Wenn Ihr etwas Legendäres sucht, Euch aber nicht in den Elbschlosskeller traut, ist die Ritze vielleicht eine Option für Euch. Fancy Cocktails findet Ihr nicht auf der Karte. Nachdem Ihr durch die gespreizten Frauenbeine auf der Tür die Kneipe betreten habt, vergnügt Ihr Euch mit ein paar Knollen Astra an der Bar. 

Hans Albers Eck

Diese Kneipe darf hier nicht fehlen, denn sie ist eine absolute Institution. Auf zwei Ebenen könnt Ihr lässig zu faieren Kiezpreisen feiern. 

Highlight zur Geisterstunde

Auf geht’s Richtung Hamburger Berg. Hier wartet das Geisterstunden-Highlight auf Euch. Der Elbschlosskeller ist die Kiez-Kneipe, in der mit Sicherheit die irrwitzigsten Partyfotos geschossen werden können. Dank des (mehr oder minder) trinkfesten, allemal durchtränkten Publikums vor Ort, auf dessen erfrischende Kuriosität zu 100% Verlass ist.

Gegenüber ist übrigens der durch Heinz Strunk jetzt auch dem Letzten bekannte Goldene Handschuh. Der Elbschlosskeller ist aber witziger, mit Pole-Dance-Stange und mehr Spaß, statt Alkoholleichen.

Samstag, 3.00 Uhr
Genug vom Kneipen-Hopping? So langsam kann es in Richtung Apartment gehen. Das Bier geht nur noch mühsam runter und die Anreise macht sich in Euren Knochen bemerkbar. Und schließlich müsst Ihr morgen noch bis 5 Uhr durchhalten, um dem Fischmarkt einen Besuch abzusttaten. 
Heute nehmt Ihr entweder einen Anti-Kater-Snack auf der Reeperbahn ein oder Ihr bereitet Euch noch etwas Deftiges in Eurer Ferienwohnung zu.
Gegen 5.00 Uhr fallt Ihr dann hundemüde in Eure Betten und könnt in Ruhe auskatern, denn Euch wird keine Putzkolonne wie im Hotel stören.  
Hier nehmt Ihr Euren After-Party-Snack ein

Lucullus

Diese Snackbude bei der Davidwache ist nicht zu übersehen und ist absoluter Kult. Wenn Ihr Euch nach Pommes und Currywurst sehnt, wird Euch dieser Imbiss happy machen. 

Kleine Haie & Grosse Fische:

Ihr könnt nicht bis zum Fischmarkt morgen abwarten? Dann gönnt Euch schon jetzt ein Fischbrötchen. 

Erikas Eck

Ein Namen, den auch der Imbisswagen bei Euch auf dem Land vor dem Baumarkt tragen könnte. Hier bekommt Ihr ordentliche Portionen zu nem guten Preis. Zur Auswahl gibt es Mettbrötchen, Frikadellen und mehr. 
Alle erwähnten Imbisse haben natürlich Reeperbahnfreundliche Öffnungszeiten und können von Euch fast rund um die Uhr angesteuert werden. 
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Samstag, 12.00 Uhr
Langsam werden die ersten Partyleichen aus Eurer Wohnung wach. Einer muss sich jetzt erbarmen und das Frühstück zubereiten. Gegen Mittag, wenn alle wieder unter den Lebenden sind, könnt Ihr Euch zum Alibi-Sightseeing aufmachen.
Auf dem Weg zum Sightseeing-Programm schnappt Ihr Euch noch Street-Fastfood der Extraklasse. Im Under Docks bekommt Ihr Fischbrötchen und weitere Fastfood-Gerichte serviert, die mit Hashtags wie #Fischporn zu Recht gefeiert werden. Mich macht die Lobster Roll an, aber auch die anderen Kreationen sind optisch richtig sexy und geschmacklich Gaumensex pur!
Samstag, 15.00 Uhr

Eine typische Hafenrundfahrt ist genau das gemütliche Tempo von Sightseeing, das Euch wieder Leben einhaucht. Falls Euer Magen noch nicht bereit ist für eine schaukelige Hafenrundfahrt, lasst Ihr Euch den Kopf am Elbufer-Strand durchpusten. Das kann durchaus sehr hilfreich sein, wenn Ihr merkt, dass Ihr doch nicht mehr die Jüngsten seid und das letzte Bier irgendwie nicht ganz so gut war. Mit einem Konterbier in der Hand und ner steifen Brise ist das Klarkommen am Tag danach gleich viel einfacher.

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Samstag 18.00 Uhr
Zurück in der Wohnung schmeißt Ihr schnell das Partyoutfit über und schon geht es weiter zum Abendessen. Wir empfehlen Euch in hanseatischer Tradition ein leckeres Fischlokal aufzusuchen.
Unsere Empfehlung, die direkt von Olivia Jones kommt, ist das Fischereihafen Restaurant. Egal, ob edle Krustentiere oder bodenständige Fischspeisen, wenn Ihr gerne maritime Küche mögt, seid Ihr in dieser Institution goldrichtig. Und da Fisch bekanntlich im Magen schwimmen muss, werden Euch die passenden Drinks an der Oyster Bar kredenzt. 
Samstag 21.00

Der Letzte Abend steht an. Keine Frage: Ihr müsst also noch einmal auf die Kacke hauen. Um die Reeperbahn von einem anderen Blickwinkel aus kennenzulernen, empfehlen wir Euch eine Tour mit der famosen Olivia Jones. Genau das Richtige, um wieder langsam in Stimmung zu kommen für eine weitere Nacht auf der Reeperbahn. 

Und nach der Tour? Weitere Party-Tipps für Euch:

Dollhouse

Muss ich zum Dollhouse noch viel sagen? Das amerikanische Konzept der Stripbar hat saftige Preise, aber nackte Haut hat nun einmal seinen Preis. Also überlegt es Euch gut, ob Ihr das in ein paar tanzende Damen investieren wollt oder lieber ein paar knollen Astra mehr trinkt. 

Susi’s Show Bar

Die Tabledance Bar findet ihr am Anfang der Großen Freiheit. Die Preise haben es in sich – so viel sei gesagt, aber die tanzenden Damen haben natürlich Ihren Preis. Und nichts zu konsumieren, ist keine Option! Da hat der Kiez harte Regeln.
Abdancen im bekannten Pudel Club

Wenn Ihr Euch mit Elektro-Mukke volldröhnen lassen wollt, ist ein Besuch im bekannten Pudel Club absolutes Muss! Von da aus könnt Ihr schnurstracks zum Fischmarkt torkeln.

Sonntag, 5.00 Uhr

Nach viel nackter Haut, vibrierenden Beats und noch mehr Astra lasst Ihr Euch gegen 5 Uhr zum Fischmarkt treiben. Ein Spektakel, das mit den Abklatsch-Varianten nicht zu vergleichen ist. Lasst Euch die steife Brise der Elbe um die Nase wehen und seht, wie die Händler in ihren geschäftigen Tag starten und die Partygänger von der Reeperbahn ausgespuckt werden und sich langsam auf den Weg ins Bett machen. 

Wenn Ihr Euch tagsüber am Fischmarkt rumtreibt, dann müsst Ihr auf jeden Fall im „rockigsten Fischladen Hamburgs“ einkehren, dem Fischmarkt Bistro. Je nach Hungergefühl verspeist Ihr ein Fischbrötchen, gebratene Filets oder Burger. Untermalt wird Euer Schlemmerabstecher mit rockigen ACDC-Beats. Langweiligen Fischimbiss kann in Hamburg schließlich jeder.

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Sonntag, 11.00 Uhr
Eure Wohnung müsst Ihr leider schon verlassen, aber ein bisschen Zeit bleibt Euch noch, um Hamburg zu entdecken.
Zum Abschluss könnt Ihr noch auf den Michel steigen und den herrlichen Ausblick genießen oder Ihr erkundet den alten Elbtunnel. Wenn Ihr den Ausgang Steinwerder nehmt, habt Ihr einen fantastischen Panoramablick auf die Stadt. 

Alternativ könnt Ihr auch durch die Speicherstadt und Hafencity schlendern und ein letztes Mittagessen einnehmen und ein kräftigen Kaffee trinken, der Euch wieder neues Leben nach einer toughen Nacht auf der Reeperbahn einhaucht.

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